Die Expansion Bayreuths in die Täler des Roten Mains und die Hanglagen am Rande der Fränkischen Alb stellt die Baugrundtragfähigkeit immer wieder vor Herausforderungen. Besonders die quartären Talfüllungen und die verwitterten Tonstein-Schichten des Keupers neigen zu ungleichmäßigen Setzungen, die konventionelle Flachgründungen schnell an ihre Grenzen bringen. Die Bemessung von Schottersäulen bietet hier einen rechnerisch robusten Weg, den Baugrund gezielt zu verbessern, ohne tiefe und teure Pfahlgründungen ausführen zu müssen. Unsere Auslegung nach Eurocode 7 sichert Projekte von der Lohengrin-Therme bis zum Industriegebiet St. Georgen ab, indem sie Lastableitung und Verdichtungswirkung im heterogenen Untergrund Bayreuths exakt aufeinander abstimmt.
Eine Schottersäule wirkt nicht allein. Erst die korrekte Berechnung des Verbundsystems aus Säule und umgebendem Boden verhindert Langzeitschäden im weichen Bayreuther Untergrund.
